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Pressemitteilung zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai in Corona Zeiten

05.05.2020

„Familien mit behinderten Kindern benötigen Anerkennung und Entlastung“ sagt Clemens Russell, Geschäftsführer des Landesverbands der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V.

„Familien mit behinderten Kindern benötigen Anerkennung und Entlastung“ sagt Clemens Russell, Geschäftsführer des Landesverbands der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Viele Menschen mit geistigen Behinderungen arbeiten in Mecklenburg-Vorpommern in den Werkstätten. Diese sind nach wie vor geschlossen.

Das heißt, der Alltag findet nun in den Wohnstätten der Behindertenhilfe statt. Wie diese von heute auf morgen ihren Alltag umstellen mussten, um die Menschen ganztägig gut zu betreuen, darüber wurde viel berichtet.

Viele Familien und Angehörige haben sich aber dafür entschieden, ihre Kinder zu Hause zu betreuen.

Diese Familien versorgen, pflegen und fördern ihre Kinder nunmehr seit sieben Wochen rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche. „Mit diesem Engagement stärken sie nachhaltig das Gemeinwesen sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es ist gelebte Solidarität“, so Clemens Russell und fügt hinzu: „Wir sind uns bewusst, dass die Menschen hier sowohl körperlich als auch psychisch hin und wieder an ihre Grenzen stoßen. Und je länger es dauert, umso mehr wird klar, dass Familien mehr Unterstützung benötigen. Es ist dringend geboten, diese Eltern und Angehörigen mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu nehmen.“

Von der Notfallbetreuung der Kindertagesstätten, Schulen und Werkstätten für behinderte Menschen sollte verstärkt Kontakt mit diesen Eltern aufgenommen werden und die Politik sollte intensiver nach Wegen suchen, die Angebote der familienentlastenden Dienste auf diese Situation auszurichten.

Wann Kitas und Schulen bzw. Werk- und Förderstätten wieder für alle geöffnet sein werden, ist noch nicht absehbar. Ein Plan für eine schrittweise Öffnung wird vorbereitet. Diese ist komplex und muss den derzeit geltenden strengen Kontakt- und Hygieneregeln entsprechen.

Der Landesverband der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern wird mit seinen Partnerinnen und Partnern vor Ort und auf Landesebene die Anliegen dieser Eltern weiterhin aufnehmen und vertreten, Wir sind der festen Überzeugung: Wer den Eltern hilft, hilft den Kindern und damit der ganzen Familie.

Wir fordern eine stärkere Entlastung dieser Familien.

Unsere Hochachtung gilt den Eltern und Familien aber auch den Beschäftigten in den Wohnstätten für ihr Durchhaltevermögen, ihre Ideen, ihre Motivation und ihr Verantwortungsgefühl.

Der Landesverband der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Der Landesverband der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V. setzt sich seit 30 Jahren für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien ein. Der Verband hat heute 17 Orts- und Kreisverbände sowie neun gemeinnützige Gesellschaften und ca. 1700 Mitglieder. Mit etwa 120 Einrichtungen, Diensten und Beratungsstellen hat die Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V. ein umfassendes Netz kompetenter Hilfe aufgebaut. Besondere Hilfe hat der Lebenshilferat als Gremium der Selbstvertretung der Menschen mit Behinderung. Ein umfassendes Programm der Weiterbildung steht für Menschen mit Behinderung, Fachkräfte und Eltern bzw. Angehörige zur Verfügung. Vorsitzender der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern ist seit 2015 Dr. Antje Bernier. Die Lebenshilfe ist bundesweit aktiv als Elternverband und Selbsthilfe-Vereinigung. Mit Partnern in Georgien und Weißrussland besteht eine langjährige Zusammenarbeit.

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