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Inklusive Medizin – wenn Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung ins Krankenhaus müssen - Mecklenburg-Vorpommern übernimmt bundesweite Vorreiterrolle

23.11.2020

Mecklenburg-Vorpommern übernimmt bundesweite Vorreiterrolle Schwerin, den 23.11.2020: Das Gesundheitsministerium M-V hat mit dem aktuellen Krankenhausplan Raum für ein passgenaues Angebot der akut stationären Versorgung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung geschaffen. Umgesetzt wird dies zunächst in den Kliniken Stralsund und Schwerin

Schwerin, den 23.11.2020: Das Gesundheitsministerium M-V hat mit dem aktuellen Krankenhausplan Raum für ein passgenaues Angebot der akut stationären Versorgung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung geschaffen. Umgesetzt wird dies zunächst in den Kliniken Stralsund und Schwerin.

„Wir freuen uns, dass nun mit den beiden Kliniken in Stralsund und Schwerin ein Anfang zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit Behinderung gemacht wird“, betonen Clemens Russell, Geschäftsführer des Landesverbands der Lebenshilfe M-V und Stephanie Gömann, Ressortleiterin im Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow gGmbH. Henrike Regenstein, Vorstand des Diakonischen Werkes M-V ergänzt: „Es ist ein weiterer, sehr wichtiger Schritt bei der Umsetzung einer drängenden gesamtgesellschaftlichen Aufgabe: Die Inklusion von Menschen mit Behinderung in wirklich allen Lebensbereichen.“

Inklusive Medizin heißt in diesem Sinne: Die räumliche Ausstattung wird angepasst, Ärzte, Ärztinnen und Pflegekräfte werden besonders geschult und weitere Berufsgruppen wie Logopäden oder Heilerzieher einbezogen. Flexibilität bei der Ablaufplanung, verbunden mit Finanzierungszusagen durch die Kostenträger, sind wichtig.

Inklusive Medizin: Darum ist sie notwendig:

Wenn Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung ins Krankenhaus aufgenommen werden, kann das für die Betroffenen beängstigend und bedrohlich sein. Neben den krankheitsbedingten Symptomen, wie etwa Schmerz oder Atemnot, verunsichern ungewohnte Abläufe in der fremden, technisierten Umgebung die Menschen zusätzlich.

Nur wenige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Krankenhäusern sind auf den Umgang mit Menschen mit Behinderung vorbereitet. Fehlen behinderungsspezifische Kenntnisse, führt das zu Missverständnissen und Fehleinschätzungen auf beiden Seiten. Dadurch kann u.a. der Behandlungserfolg erschwert werden.

Der Landesverband der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V. und das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V. haben das Konzept mit dem Gesundheitsministerium fachlich begleitet und begrüßen es ausdrücklich. Mit weiteren Partnern sind die Landesverbände im konstituierenden Beirat vertreten und begleiten das Konzept „Inklusive Medizin“ dauerhaft.

Die akut-stationäre Versorgung von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung kann damit neue Wege gehen.

Der Krankenhausplan richtet sich in erster Linie an die Krankenhausplanungsbehörde, die Krankenkassen sowie an die Fachöffentlichkeit. Die Helios Kliniken in Stralsund und Schwerin hatten sich beworben und haben am 16.7.2020 den Zuschlag für ihr Konzept der „Inklusiven Medizin“ erhalten. Derzeit erfolgen die weiteren Planungen zur Umsetzung.


Kontakt:
Clemens Russell
Landesgeschäftsführer
Landesverband der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Wismarsche Straße 306 - 19055 Schwerin - 0385 4780 342
russell@lebenshifle-mv.de - www.lebenshilfe-mv.de

Stephanie Gömann
Ressortleiterin der Fachabteilung Rehabilitation, Teilhabe und Projektentwicklung
Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow gGmbH; Mitglied im Diakonischen Werk Mecklenburg-Vorpommern
Grambeker Weg 111 - 23879 Mölln - Tel.: 04542/8467-111
SGoemann@LHW-Zukunft.de - www.LHW-Zukunft.de

Der Landesverband der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Der Landesverband der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V. setzt sich seit 30 Jahren für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien ein. Der Verband hat 17 Orts- und Kreisverbände sowie neun gemeinnützige Gesellschaften und ca. 1700 Mitglieder. Mit etwa 120 Einrichtungen, Diensten und Beratungsstellen hat die Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V. ein umfassendes Netz kompetenter Hilfe aufgebaut. Besondere Hilfe hat der Lebenshilferat als Gremium der Selbstvertretung der Menschen mit Behinderung. Ein umfassendes Programm der Weiterbildung steht für Menschen mit Behinderung, Fachkräfte und Eltern bzw. Angehörige zur Verfügung. Vorsitzende der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern ist seit 2015 Dr. Antje Bernier. Die Lebenshilfe ist bundesweit aktiv als Elternverband und Selbsthilfe-Vereinigung. Mit Partnern in Georgien und Weißrussland besteht eine langjährige Zusammenarbeit.

Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. (Landesverband) ist mit über 15.500 hauptamtlichen und über 2.200 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in rund 1.000 gemeinnützigen Einrichtungen und Diensten einer der größten Wohlfahrtsverbände in Mecklenburg-Vorpommern. Das Betätigungsfeld reicht u. a. von der Kinder- und Jugendhilfe, der Familien- und Altenhilfe über vielfältige Beratungs- und Behandlungsangebote, der Gefährdetenhilfe und Behindertenhilfe bis hin zu den Freiwilligendiensten und der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. ist ein rechtlich selbstständiges Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche).

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