23. Apr 2026
Die Bundesvereinigung der Lebenshilfe und der Landesverband der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V. fordern den Deutschen Bundestag in der Petition auf, keine gesetzlichen Änderungen vorzunehmen, die zu Kürzungen und Einschränkungen der Eingliederungshilfe führen.
Wir fordern den Bundestag auf:
Keine Änderungen am SGB IX vorzunehmen, die zur Einschränkung der selbstbestimmten Lebensführung von Menschen mit Behinderung führen.
Sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderung weiterhin über alle Belange ihres Lebens selbst bestimmen können – wo und mit wem sie leben, wie sie Freizeit, Schule und Arbeit gestalten.
Pflege und Eingliederungshilfe als gleichwertig anzuerkennen, den Gleichrang beider Leistungen nicht anzutasten und beide Bereiche in ihrer Substanz zu schützen.
Das Recht der Eingliederungshilfe so weiterzuentwickeln, dass Inklusion gestärkt und nicht durch Sparmaßnahmen gefährdet wird. Vorfahrt für Inklusion – nicht für Sparmaßnahmen.
Petitionstext
Petitionstext in leichter Sprache
Jede Unterschrift gegen Kürzungen an der Eingliederungshilfe zählt. Das Ziel: Sehr viele Unterschriften in den verbleibenden Wochen bis zum 25.05.2026. Dann muss sich der Petitionsausschuss in einer öffentlichen Sitzung mit den Forderungen befassen. Mit 207 000 Unterschriften wäre dies die bislang erfolgreichste Petition im Deutschen Bundestag.
Sie können die Petition DIGITAL über die Petitionsseite des Deutschen Bundestags unterzeichnen.
Bitte unterzeichnen auch Sie die Petition.
Jede Unterschrift zählt!