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Herzlich willkommen beim Landesverband der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Herzlich willkommen beim Landesverband der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Liebe Freundinnen und Freunde der Lebenshilfe, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Vorlesen

Am Ende des alten Jahres danken wir Allen für die gute Zusammenarbeit und wünschen unseren Kolleginnen und Kollegen in den Orts- und Kreisvereinigungen sowie den Beschäftigten bei unseren kleineren wie auch größeren Partnern ein frohes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2022. Corona beschäftigt uns mehr als gedacht. Auch wir haben gehofft, dass wir es in der zweiten Jahreshälfte 2021 hinter uns gebracht hätten. Jetzt lernen wir, dass die Vorläufigkeit allen Wissens im Umgang mit der Pandemie zu einer Konstante in der gegenwärtigen Situation wird. Wir stellen uns darauf ein und verlieren die Zuversicht nicht. Wir danken allen, die sich haben impfen lassen und bleiben im Dialog mit den Menschen in der Lebenshilfe, die sich noch nicht dazu entschieden haben. Am 15. März 2022 gilt die Impfpflicht in allen unseren Diensten und Einrichtungen.

Der Landesverband wird sich engagieren, um sicherzustellen, dass uns Kolleginnen und Kollegen nicht verloren gehen, die sich bisher gegen die Impfung entschieden haben.

Nicht nur trotz Corona hat die Lebenshilfe in Mecklenburg-Vorpommern viel erreicht. Auch wegen Corona haben wir mittlerweile ein Niveau in der digitalen Kommunikation erreicht, das vor zwei Jahren noch undenkbar war. Unsere Mitgliederversammlung Anfang Juni konnte digital durchgeführt werden. Unsere FAB Kurse finden in Waren zwar bevorzugt in Präsenz statt, aber auch hier mussten wir digitalen Unterricht anbieten, manchmal zum Leidwesen von Teilnehmenden.

Natürlich spüren wir den Gewinn an Effizienz, weil wir weniger fahren müssen. Und Menschen mit Behinderungen sind zum Beispiel im Lebenshilferat, bei Podcast Projekten mit einer Selbstverständlichkeit dabei, die beispielgebend ist. Aber der persönliche Kontakt ist und bleibt unersetzbar. Und wie groß die Freude ist, Kolleginnen und Kollegen zu treffen, das kennt jede und jeder von uns. So erging es auch den Mitgliedern der Bundeskammer der Lebenshilfe, also dem Zusammenschluss aller Vorsitzenden der 16 Bundesländer. Wir hatten die Ehre, das höchste Gremium der Bundesvereinigung zu einer arbeitsreichen Klausurtagung in Stralsund empfangen zu dürfen. Bei gefühlt 40 Grad im Schatten nahm die Stadt alle in ihren Bann. Ein besonderes Highlight war das von den Stralsunder Werkstätten kredenzte Abendessen in den Terrassen des von ihnen geführten Restaurants Delikater.

2021 war Wahljahr in Mecklenburg-Vorpommern und auf Bundesebene.
Auch durch das Engagement der Lebenshilfe konnten bundesweit 85.000 Menschen mit Behinderung zum ersten Mal bei einer Bundestagswahl ihre Stimme abgeben.

Nun liegen uns zwei Koalitionsverträge vor. Die sogenannte Ampelkoalition hat neue Leistungen zur Entlastung von Familien und ein flexibles Entlastungsbudget in der Pflege zum Ziel erklärt. Außerdem werden mehr Inklusion für Kinder und Jugendliche und mehr Barrierefreiheit in der Arbeitswelt versprochen. Interessant am Vertrag von rot-rot in M-V ist, dass sich die Koalitionspartner auf Bundesebene dafür einsetzen, die Sätze für die „Kosten der Unterkunft“ bei den Menschen mit Behinderung zu überprüfen. Das begrüßen wir ausdrücklich. Dem angekündigten Überprüfen müssen Lösungsvorschläge folgen, die zeigen, wie barrierefreier Wohnraum auch für Menschen mit geistigen Behinderungen bezahlbar werden soll.

Auch dank der Initiative der Bundesvereinigung wurde endlich eine Regelung verabschiedet, die die Finanzierung der Assistenz für Menschen mit Behinderung im Krankenhaus regelt. Es wurde auch der Grundstein gelegt, dass künftig alle Angebote für Kinder und Jugendliche von der Kita bis zur Ferienfreizeit auch Kindern mit Behinderung zur Verfügung stehen sollen.

Leider kommt unser gemeinsames Vorhaben in der Krankenhausplanung für den Aufbau einer akut stationären Station für Menschen mit Behinderung nicht so recht voran. Der Helios Konzern in Stralsund musste wegen Corona und ungeklärter Platzsituationen seine ursprünglich geplanten Ziele auf das kommende Jahr verlegen.

Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Landesverbands der Lebenshilfe M-V sind die Themen unserer Wanderausstellung „Selbstverständlich.miteinander.sein.‘“ Geschichte und Gegenwart haben wir aufgearbeitet und stellen diese in der Ausstellung dar. Für die Zukunft des Engagements der Lebenshilfe machen wir uns in den kommenden vier Jahren auf den Weg durch unser Bundesland, zu jedem Standort der Lebenshilfe. Ein großer Antrag bei Aktion Mensch wurde gestellt und vor wenigen Wochen bewilligt. Darauf sind wir stolz. Besonders deshalb, weil diese Ausstellung von Menschen mit Behinderungen, von Selbstvertreterinnen und Selbstvertretern, begleitet wird.

Personenzentrierung und Teilhabe sind die großen Begriffe des Bundesteilhabegesetzes und es macht Sinn, diese Ansprüche immer wieder im Alltag unserer Einrichtungen und Dienste lebendig zu halten. Das gilt allerdings auch für die Kostenträger in den Verwaltungen unserer Landkreise und kreisfreien Städten. Die Integrierte Teilhabeplanung (ITP) basiert auf der Erkenntnis: Ja, es gibt die Beeinträchtigung. Wie kommt der Mensch damit klar, in welcher Situation lebt er oder sie und was gibt es für Ziele, um noch mehr aus seinem oder ihrem Leben zu machen. So genau wird das ITP Verfahren durchgeführt.

Unsere Gesellschaft ist dafür verantwortlich Nachteile auszugleichen, die durch eine Beeinträchtigung entstehen, um Teilhabe zu sichern. Leider gelingt es unseren Kostenträgern bis heute nicht, die Ziele und Wünsche der betroffenen Menschen in Fachleistungen individuell auf die Person zugeschnitten zu definieren. Die Geschäftsstelle bemüht sich in unseren Ausschüssen für die Geschäftsführungen und Verwaltungsleitungen, Standards für Verhandlungen zu erarbeiten. Die neue Datenbank ist ebenfalls am Start, um aus Sicht der Verwaltungen Vergleichbarkeit zwischen unseren Partnern in den Darstellungen von Leistungen und der Finanzierung derselben zu ermöglichen.

Rund um das Thema Wohnen ist viel Bewegung im Landesverband entstanden. Nicht nur, weil unsere Wohnstätten mit besonderen Herausforderungen im Kontext Corona konfrontiert sind. Neue Wohnformen, inklusives Wohnen und der Bau von neuen Wohnstätten werden immer dringlicher. Die diesjährige Klausurtagung des Landesvorstands hat sich mit dem Thema beschäftigt. Wir haben das große Glück, dass die Lebenshilfen in Deutschland bereits eine Vielfalt neuer Wohnprojekte haben. Es gibt auch die Meinung im Landesverband, dass das Wohnen in Zukunft eine Frage des persönlichen Budgets sein sollte. Um letztlich das Wohnen in besonderen Wohnformen zu ersetzen. Good Practice existiert bei den Konzepten und in den Finanzierungsmodellen. Aber nicht alles ist auf M-V übertragbar.

Wir brauchen im Verbund der Lebenshilfe mindestens 150 neue Wohnplätze in den nächsten Jahren. Der Bau neuer Häuser scheitert an vielen Standorten am Geld. Wir bekommen die hohen Baukosten auf den Quadratmeter umgerechnet niemals mit den vom Sozialamt finanzierten Kosten der Unterkunft (KdU) refinanziert. Initiiert durch die Ort- und Kreisvereinigung in Schwerin entwickeln wir gemeinsam mit einem Socia-Media-Unternehmen eine Kampagne, die den politischen Entscheidungsträgern die dringende Notwendigkeit klarmachen soll, hier eine staatliche Finanzierung zu ermöglichen, die über denen der mageren KdU Sätze liegen.

Ein besonderes Ärgernis ist und bleibt das Thema Urlaubsregelung in den Tagesgruppen, die sich unter dem Dach einer WfbM befinden. Warum sollen Menschen in den Tagesgruppen nunmehr seit fast zwei Jahren auf 10 bis 15 Tage weniger Urlaub Anspruch haben als ihre Kolleginnen und Kollegen in der WfbM? Die offizielle Antwort: „Weil es so im Landesrahmenvertrag steht“. Dieser ist weder ratifiziert noch sind die Gremien eingerichtet worden, die diese unselige und diskriminierende Regelung wieder rückgängig machen können. Wir haben mittlerweile auf allen Ebenen politisch interveniert und werden auch mit diesem Anliegen am Ball bleiben.

Georgien und Belarus: Mit unseren Freunden in Georgien klappt die Kommunikation immerhin, bei Belarus herrscht zurzeit bedrückende Funkstille. Die Studienreiseprogramme mit beiden Partnern liegen wegen Corona auf Eis. Dank der Unterstützung unserer Projektpartner im Land und der Schweiz konnten wir wieder Mittel für die Patenkinder in Tiflis überweisen und finanzieren im Moment den Aufbau einer Nähwerkstatt in Rustawi, sowie den Kauf eines Transporters. Dieser wird für Fahrdienste von Menschen mit Behinderung in Rustawi eingesetzt werden.

Zum Schluss noch der Hinweis, dass die Geschäftsstelle des Landesverbands am 23.12.2021 schließt und wir ab 3. Januar 2022 wieder für Sie da sind. In Notfällen sind wir erreichbar unter: russell@lebenshilfe-mv.de oder 0172 2138738.

Bleiben Sie gesund und froh ums Herz!
Wir wünschen ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr!

Schwerin, 17.12.2021


Dr. Antje Bernier
Vorsitzende des Landesvorstands

und

Clemens Russell
Landesgeschäftsführer

Aktuelles

Lebenshilfe Bundesvereinigung begrüßt Triage-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts

Menschen mit Behinderung müssen mit einer gesetzlichen Regelung vor Benachteiligung bei pandemiebedingten Engpässen der intensivmedizinischen Behandlung geschützt werden. Hier lesen Sie die komplette Mitteilung der Bundesvereinigung.

Bundesverfassungsgericht zu Triage / Gesetzgeber muss Menschen mit Behinderung schützen

Am 16.12.2021 entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, der Gesetzgeber müsse „unverzüglich“ Vorkehrungen zum Schutz von Menschen mit Behinderung im Falle einer Triage treffen.

Im Beschluss aus Karlsruhe heißt es, dass der Gesetzgeber Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG verletzt hat, weil er es unterlassen hat, Vorkehrungen zu treffen, damit niemand wegen einer Behinderung bei der Zuteilung überlebenswichtiger, nicht für alle zur Verfügung stehenden intensivmedizinischer Behandlungsressourcen benachteiligt wird.

Erklärend dazu finden Sie diesen Beitrag von Deutschlandfunk Kultur sowie zusätzlich hier den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 16. Dezember 2021.

Öffnungszeiten Weihnachten und Silvester

Die Geschäftsstelle des Landesverbands ist ab dem 23.12.2021 geschlossen.
Ab dem 3. Januar 2022 sind wir wieder für Sie da.
In Notfällen sind wir erreichbar unter:
russell@lebenshilfe-mv.de oder
0172 2138738.

Auf einen Blick - Welche Forderungen der Lebenshilfe finden sich im Koalitionsvertrag der Bundesregierung?

Menschen mit Behinderung brauchen Unterstützung – damit alle gleichberechtigt teilhaben können. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat ihre wichtigsten Forderungen für Menschen mit Behinderung, ihre Angehörigen und Familien und den Koalitionsvertrag einfach erkennbar gegenübergestellt. Vorlesen

Der Landesverband der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern hat mehr vom Koalitionsvertrag M-V in Sachen Inklusion erwartet.

Der internationale Tag der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember hält das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die Probleme von Menschen mit Behinderung wach. Auch in unserem Land.

In der Koalitionsvereinbarung M-V heißt es: „Die Inklusion ist eine Bereicherung für unsere Gesellschaft.“ Inklusion berührt alle Lebensbereiche. Ihr Kern: Alle Menschenrechte und Grundfreiheiten allen Menschen – auch denen mit Beeinträchtigungen – gleichermaßen zu ermöglichen. Inklusion umzusetzen bedeutet, die gesellschaftlichen Strukturen, also die als „allgemein" verstandenen Orte, Dienste und Einrichtungen so zu gestalten, dass sie für alle Menschen auffindbar, zugänglich und weitgehend selbstständig nutzbar sind.
„Wie Inklusion in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll, dazu suchen wir vergeblich ...

Beratungsfachkraft in Anklam - ab sofort

Wir suchen eine Beratungsfachkraft (w/m/d) in der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) in Anklam schnellstmöglich bzw. ab 01. November 2021 als Mutterschutz- und Elternzeitvertretung.

Es handelt sich um eine Teilzeitstelle (20 Stunden/Woche). Die Stelle ist befristet bis zum Ende der Elternzeit, voraussichtlich bis zum 30. September 2022. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TVöD. Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sind ausdrücklich erwünscht.

Die Anzeige können Sie hier downloaden. Vorlesen

"Nun müssen den Worten Taten folgen" - Landtag muss sich zur Inklusion bekennen - Sitzung am 11. Juni 2021

Wohnen möglich machen!

Wohnraum für Menschen mit Behinderung fehlt. Lesen Sie hier mehr.

Büromanager/in gesucht - Kommen Sie zu uns in die Geschäftsstelle nach Schwerin

Ihre Aufgaben bei uns sind u.a.

  • Büromanagement
  • Buchhaltung und Vorbereitung der Lohnabrechnung
  • Mitarbeit bei der Erstellung des Jahresabschlusses und der Haushaltsplanung
  • Rechnungsbearbeitung/Rechnungslegung
  • Fördermittelmanagement
  • Gremienarbeit
  • Veranstaltungsmanagement

Hier geht`s zur Stellenausschreibung.

Ein bisschen Leichtigkeit im Gepäck...

Lebenshilfe MV Geschäftsführer Clemens Russell zu Besuch bei der Lebenshilfe Rheinland-Pfalz
Lebenshilfe MV Geschäftsführer Clemens Russell zu Besuch bei der Lebenshilfe Rheinland-Pfalz
© Lebenshilfe-MV

Direkt nach der Flutkatastrophe, die auch bei der Lebenshilfe Menschenleben gekostet hat, hat der Landesverband M-V wie so viele anderen auch, versucht zu helfen, soweit dies aus der Ferne möglich war.

Am 28. November 2021 machte Clemens Russell in Koblenz Halt auf einer Reise zu seiner Famille in Belgien. Dabei zeigte sich, es ist noch viel zu tun, wenngleich die größten Nöte behoben sind.

Als Zeichen des wiederkehrenden Alltags brachte er Peter Christmann von der Lebenshilfe Ahrweiler  die MV-Kalender mit. Sie werden von Menschen mit Beeinträchtigungen in einem Kunstworkshop gestaltet.

EUTB Anklam - neue Sprechzeiten

Helfen Sie mit Ihrer Spende für die Opfer der Hochwasser-Katastrophe

Unterstützen Sie die Menschen mit Behinderung, ihre Familien und die betroffenen Lebenshilfen nach der Hochwasserkatastrophe.

Die Bundesvereinigung der Lebenshilfe hat dafür ein bundesweites Spendenkonto eingerichtet.

Spendenkonto:

Bundesvereinigung der
Lebenshilfe e.V.
Sparkasse Marburg-Biedenkopf
IBAN: DE93 5335 0000 0000 0608 60
Stichwort „Hochwasser“

Fortbildungen

Kommunikationstraining für Menschen mit kognitiven Einschränkungen 

Kommunikationstraining Charlotte Schön März 2021
Kommunikationstraining Charlotte Schön März 2021
Kommunikationstraining Charlotte Schön März 2021
© Landesverband der Lebenshilfe M-V, Stefani Kortmann

Du möchtest dich klar und deutlich ausdrücken können?
● Du fühlst dich oft missverstanden?
● Du möchtest anderen Menschen deine Meinung sagen können?
● Du musst oft wichtige Informationen an andere weitergeben?

Charlotte Schön, Rhetoriktrainerin, schulte einige Teilnehmer des Lebenshilferats. Aktiv zuhören, was sende ich aus und was kommt beim Empfänger an? Wie kann ich das merken und verbessern? Was macht gute Kommunikation aus? 

Wenn Sie dieses Seminar buchen wollen, senden Sie uns eine Mail an: info@lebenshilfe-mv.de

Ein großer Schritt zu einem normalen Alltag - 2. Impfung in den Wismarer Werkstätten

Lange ersehnt von vielen in den besonderen Wohneinrichtungen und im ambulant betreuten Wohnen der Wismarer Werkstätten war er: Der 2. Impftermin am 19. Februar. Inzwischen ist auch die Wartezeit nach der Impfung vorbei und die Menschen arbeiten wieder in den Werkstätten bzw. Tagesgruppen. Bei allen hatte die Impfung keine oder nur leichte Nebenwirkungen. Positionslicht 13 2021 Vorlesen

Lebenshilfe: Bundestag muss zum vorgeburtlichen Bluttest beraten!

Medienmitteilung zum Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März 2021

Berlin. Menschen mit Down-Syndrom haben Angst und fühlen sich durch vorgeburtliche Bluttests diskriminiert. Ob ein ungeborenes Baby Trisomie 21 hat, kann heute zu einem frühen Zeitpunkt in der Schwangerschaft festgestellt werden. Dazu wird das Blut der Mutter getestet und bei einem positiven Test über eine weitere Untersuchung die Diagnose gestellt. Lautet das Ergebnis Down-Syndrom, wird das Kind in den meisten Fällen abgetrieben, manchmal schon vor der Diagnose. Dabei ist ein solcher Bluttest nicht zuverlässig, vor allem bei jüngeren Frauen gibt es einen hohen Anteil an falschen Resultaten. Daher muss vor der Untersuchung eine Beratung stehen, damit klar ist, was der Test kann und was nicht. Außerdem darf es nicht zu einer Reihenuntersuchung kommen und der Bluttest zum Standardverfahren in der Schwangerschaft werden. Das fordert die Bundesvereinigung Lebenshilfe zum bevorstehenden Welt-Down-Syndrom am 21. März.

Mit einem Offenen Brief hatten sich Verbände und Einzelpersonen im Februar an den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gewandt und auf die Mängel bei der Beschlussfassung hingewiesen – da er die hohe Zahl falsch positiver Resultate nicht berücksichtigt. Anfang März hatte die Lebenshilfe als Teil des Bündnisses „Runder Tisch NIPT als Kassenleistung“ die Abgeordneten des Deutschen Bundestages angeschrieben und sie aufgefordert, den vorgeburtlichen Bluttest auf Down-Syndrom und andere Trisomien erneut zu beraten. Im Verfahren beim G-BA sind Widersprüche und die in der Bundestagsdebatte vom 11. April 2019 zum Ausdruck gebrachten Überzeugungen der Parlamentarier nicht berücksichtigt. Der G-BA entscheidet auf Grundlage der wissenschaftlichen Bewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen über die Kassenfinanzierung des Bluttests. Die bisherigen Ergebnisse lassen jedoch befürchten, dass der Test zur Regel in der Schwangerschaft wird – was weder medizinisch sinnvoll noch gesellschaftlich gewollt ist. Reihenuntersuchungen hatten die Abgeordneten in ihrer Orientierungsdebatte von 2019 ausdrücklich abgelehnt.

„Ich bin 43 Jahre alt und habe das Down-Syndrom. Ich komme gut zurecht, bin als Schauspieler anerkannt. Aber diese Bluttests machen mir wirklich Angst. Wird es uns dann irgendwann nicht mehr geben? Deshalb fordere ich, dass der Bundestag dazu noch einmal berät“, sagt der Berliner Sebastian Urbanski, der sich ehrenamtlich im Bundesvorstand der Lebenshilfe engagiert.

Offenen Brief an den G-BA Vorlesen und die gemeinsame Erklärung des Bündnisses „Runder Tisch NIPT als Kassenleistung“ Vorlesen .

Weitere Informationen zum vorgeburtlichen Bluttest finden Sie hier:
https://www.lebenshilfe.de/mitmachen/aktiv-werden/1221-trisomie-bluttest/

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

der Landesverband der Lebenshilfe in Mecklenburg -Vorpommern bemüht sich den Herausforderungen rund um die Corona Krise zu begegnen. Die Menschen, die Sie und wir betreuen und begleiten brauchen unsere besondere Zuwendung und Aufmerksamkeit. Das Corona Virus ist abstrakt, nicht sichtbar und besonders gefährlich für gesundheitlich vorbelastete Personen. Die Einschränkungen in unserem Alltag sind nicht leicht zu vermitteln.

Wir bemühen uns nach Kräften, dass die Politik unsere Arbeit in der Eingliederungshilfe wahrnimmt und sichert. Wir bemühen uns, dass Ihre Arbeitsplätze sicher sind und wir unsere Angebote auch in schwierigen Zeiten aufrecht erhalten.

Keiner agiert allein. Alle Partner der Lebenshilfe im Land werden vernetzt, wir machen uns Mut und tauschen auch bundesweit Erfahrungen aus. Wir motivieren unsere Partner, ihre Bedarfe für Hilfe und Unterstützung mitzuteilen, damit wir es an die Politik weitergeben.

Auf unserer Website und auf Facebook aktualisieren wir wichtige Information.

Dr. Antje Bernier
Dr. Antje Bernier

Ihre Arbeit vor Ort in den Wohnstätten, Werkstätten, den ambulanten Diensten und den Verwaltungen, Ihre Motivation, Kreativität und Einsatzbereitschaft sind das Salz in der Suppe.

Für diesen Einsatz bedanken wir uns sehr herzlich.

Herzlichen Dank und (!) bleiben Sie gesund.

Ihre

Dr. Antje Bernier und Clemens Russell
Vorsitzende des Landesverbands der Lebenshilfe und Landesgeschäftsführer

Bundesweite unabhängige Beschwerdestelle - BUBL

Es kann immer mal Streit und Ärger geben. Viele Probleme können Sie selber lösen. Aber nicht alle.
Denn manche Sachen können Angst machen. Gerade dann ist es wichtig, etwas zu sagen.
Ein anderes Wort dafür ist: sich beschweren. 
Tel. 08000 118 018

www.bubl.de

Der Lebenshilfe-Rat

L E B E N S H I L F E - R A T - D I G I T A L  trifft sich regelmäßig.

Für die Teilnahme oder für weitere Informationen sprechen Sie uns direkt an: bchhlzlbnshlf-mvd

Kunstkalender 2021 und 2022

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Lebenshilfe-Kalender, gestaltet von Künstlern und Künstlerinnen aus den Einrichtungen.

Einen ersten Einblick in die Bilderauswahl gibt es auf unserer Facebook-Seite.
ACHTUNG: Mit dem Klick auf diesen Link werden Daten an Facebook übertragen.

Stellenangebote:

Vorlesen

Beratungsfachkraft (w/m/d) in der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) in Anklam ab 01. November 2021 als Mutterschutz- und Elternzeitvertretung.

Der Landesverband der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V. wurde 1990 gegründet. Zu ihm gehören 17 Orts- und Kreisvereinigungen sowie 9 gemeinnützige GmbHs mit insgesamt 1.600 Mitgliedern von Hagenow bis Pasewalk. Die Lebenshilfe in Mecklenburg-Vorpommern vertritt die Rechte von Menschen mit kognitiven Einschränkungen in ihrem Recht auf Teilhabe am Leben und unterstützt deren Angehörige.

Wir suchen eine Beratungsfachkraft (w/m/d) in der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) in Anklam ab 01. November 2021 als Mutterschutz- und Elternzeitvertretung.

Mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) wurde die gesetzliche Basis für ein neues Beratungsangebot – die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) – geschaffen. Es steht allen Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen offen. Für unsere Beratungsstelle in Anklam suchen wir eine motivierte und engagierte Person, die gemeinsam mit uns anderen den Weg zu Teilhabe und Selbstbestimmung ermöglicht.

Es handelt sich um eine Teilzeitstelle (20 Stunden/Woche). Die Stelle ist befristet bis zum Ende der Elternzeit, voraussichtlich bis zum 30. September 2022. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an den TVöD. Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleicher Qualifikation und Eignung werden sie bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Aufgaben

  • Ziele der Beratungen sind die Stärkung der Selbstbestimmung und Selbstvertretung sowie die Unterstützung beim Erhalten von Teilhabeleistungen.
  • Personenzentrierte Beratung von Menschen mit Behinderungen und ihren Familienangehörigen,
  • Information und Beratung zu Reha- und Teilhabeleistungen, insb. nach dem BTHG bzw. SGB IX,
  • Begleitung im Antragsverfahren,
  • Kooperation mit der EUTB-Beratungsstelle in Pasewalk,
  • Netzwerk- und Gremienarbeit,
  • Gewinnen von Peer-Beratern/innen und
  • Beratungsdokumentation.


Ihre Qualifikation
Abschluss als Sozialpädagoge/in, Sozialarbeiter/in, Diplom-Pädagoge/in, Heilpädagoge/in / Pflegefachkraft, Heilerziehungspfleger/in

Ihre Fähigkeiten sind

  • Unvoreingenommenes Interesse an Menschen,
  • respektvoller und wertschätzender Umgang,
  • Fähigkeit zur Anpassung an unterschiedliche Beeinträchtigungen,
  • Belastbarkeit, Beharrlichkeit, Flexibilität, Verschwiegenheit, Methodenkompetenz zur Strukturierung von Beratungen, Kritik- und Konfliktfähigkeit,
  • eigenständige Organisation der Beratungsstelle,
  • ressourcen- und lösungsorientiertes Arbeiten.
  • Erfahrung in der Beratung ist wünschenswert.
  • Kenntnisse über das SGB IX und BTHG sind wichtige Werkzeuge für ihren Beratungsalltag.


Auf Sie wartet ein anspruchsvolles, abwechslungsreiches Aufgabengebiet.

Die Anzeige können  Sie hier downloaden. Vorlesen

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Ihrer Gehaltsvorstellung bevorzugt per E-Mail an info@lebenshilfe-mv.de.

Büromanager/in gesucht - Kommen Sie zu uns in die Geschäftsstelle nach Schwerin

Ihre Aufgaben bei uns sind u.a. Büromanagement, Buchhaltung und Vorbereitung der Lohnabrechnung, Mitarbeit beim Jahresabschlusses und der Haushaltsplanung, Rechnungsbearbeitung/Rechnungslegung, Fördermittelmanagement, Veranstaltungsmanagement

Der Landesverband der Lebenshilfe Mecklenburg-Vorpommern e.V. wurde 1990 gegründet. Zu ihm gehören 17 Orts- und Kreisvereinigungen sowie 9 gemeinnützige GmbHs mit insgesamt 1.600 Mitgliedern von Hagenow bis Pasewalk. Die Lebenshilfe in Mecklenburg-Vorpommern vertritt die Rechte von Menschen mit kognitiven Einschränkungen in ihrem Recht auf Teilhabe am Leben und unterstützt deren Angehörige.

Wir suchen eine/n Büromanager/in (m/w/d)

Ihre Aufgaben bei uns sind u.a.

  • Büromanagemenent
  • Buchhaltung und Vorbereitung der Lohnabrechnung
  • Mitarbeit bei der Erstellung des Jahresabschlusses und der Haushaltsplanung
  • Rechnungsbearbeitung/Rechnungslegung
  • Fördermittelmanagement
  • Gremienarbeit
  • Veranstaltungsmanagement

Wir wünschen uns

  • Eine abgeschlossene Berufsausbildung als Kauffrau/-mann für Büromanagement mit umfassender praktischer Erfahrung in der Buchhaltung oder vergleichbar
  • Flexibilität, Eigenverantwortung in der Arbeit und Organisationstalent
  • Wertschätzung und Sensibilität für die Situation von Menschen mit Behinderung und deren Familien


Wir bieten Ihnen

  • Eine durch Offenheit, Vertrauen und Selbstverantwortung geprägte Arbeitsatmosphäre
  • Regelmäßige Fortbildungen
  • Eine unbefristete Teilzeitstelle von 30 Std./Woche ab sofort
  • Eine angemessene Vergütung in Anlehnung an den TVöD-VKA


Für uns zählt das Potential, das jede/r Mitarbeitende mitbringt. Persönliche Einschränkungen spielen dabei keine Rolle. Aus diesem Grund begrüßen wir ausdrücklich die Bewerbung von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Wenn Sie unser Stellenangebot anspricht und Inklusion und Selbstbestimmung keine Fremdwörter für Sie sind, freuen wir uns über Ihre aussagekräftige Bewerbung per E-Mail an: info@landesverband-mv.de

Laden Sie hier die Stellenbeschreibung herunter. Vorlesen

Fachkraft Arbeits- und Berufsförderung  Foto © Nicole Hollatz
Fachkraft Arbeits- und Berufsförderung Foto © Nicole Hollatz

Die Wismarer Werkstätten GmbH hält als gemeinnützige Einrichtung für Menschen mit Behinderung zahlreiche Leistungsangebote vor. 

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort

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